Frankenprey
Barf für Katzen - fast ohne Supplemente

Miezingers

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Ich möchte euch meine beiden Wohnungtiger, Finchen und Janosch, vorstellen.
Im Enfeffekt verdanken wir ihnen, dass ich mich überhaupt für das Barfen interessiert habe, und so haben sie im weitesten Sinne die Entstehung dieser Website überhaupt erst möglich gemacht.

Finchen
Finchen, so benannt nach der Schnecke aus der Sesamstraße, ist 2010 geboren. 
Da ich ihren Geburtstag nicht kenne, ist es einfach der 18.4., der Tag, an dem sie 2013 zu
mir kam und in ein neues Leben startete.
Finchen hieß vorher Boncuk und hatte ihre ersten drei Lebensjahre alleine auf 12m² in
einem Schlafzimmer gelebt. Ihr Vorbesitzer hatte zwar noch eine zweite, aber deutlich ältere Katze, mit der sich Finchen nicht verstand, daher hielt er sie getrennt.
Glücklicherweise erfuhr der Tierschutzverein davon und brachte sie zu mir auf die Pflegestelle. Keine 72 Stunden später hatte sie mich zur "Pflegestellenversagerin" gemacht. 
Ich wäre natürlich gerne Pflegestelle geblieben und hätte noch vielen anderen Katzen geholfen, aber da Finchen aufgrund ihrer Vorgeschichte als "Einzelgängerin" galt, war es keine Option, ihr ständig wechselnde Artgenossen vor die Nase zu setzen.
Probieren wollte ich es dennoch mit einem Artgenossen, denn durch meine Berufstätigkeit musste Finchen viele Stunden am Tag alleine bleiben und das wollte ich ihr nicht für ihr restliches Leben zumuten, ohne probiert zu haben, ob es wirklich nicht anders geht.



Janosch
Janosch ist am 26.12.2011 geboren und war seine erste Zeit als Laborkater im Einsatz.
Er heißt jetzt die meiste Zeit "Wu", den Namen hat er dem Pudel aus "Der Löwe ist los" zu verdanken. Im Labor hatte er natürlich keinen Namen, sondern war eine Nummer, und testete für seine Artgenossen mit Namen Medikamente, Floh- und Zeckenmittel.
Laborkatzen bei denen die Pfleger im Labor merken, dass sie mit der Situation nicht klar kommen, werden in ein normales Leben entlassen, vorausgesetzt sie sind gesund. Und so kam es, dass Janosch am 27.6.2014 gehen durfte und einen Namen bekam.
Ich fand ihn über den Facebook-Beitrag eines Tierschutzvereines, der in unregelmäßigen Abständen Laborkatzen zur Weitervermittlung übernimmt, und bewarb mich umgehend für ihn.
Für mich stand von Anfang an fest, dass er es sein musste. Ich hatte lange nach "dem" Kumpel für Finchen gesucht und er passte einfach. Mein Besuch bei ihm bestätigte das. Dieser arme, verängstigte Tropf, der es trotz Angstzittern irgendwie genoss, wenn man ihn nahm und kraulte, der gehörte zu mir. Das sah der Verein zum Glück auch so.
Nach positiver Vorkontrolle zog Janosch am 23.7. bei mir ein.


Leider musste ich Finchen am 26.4.2016 in den Katzenhimmel gehen lassen, nachdem wir 1,5 Wochen lang alles im Kampf gegen einen Leberschaden gegeben hatten.
Da sich bei mir privat einiges ändern wird und ich den Bedürfnissen zweier Hauskatzen nicht mehr gerecht werden kann, habe ich mich entschieden, keine neue Katze dazu zu holen und auch Janosch abzugeben.
Er ist inzwischen zu seiner neuen Familie gezogen und lebt dort mit seinem rot-weißen Kumpel O'Malley zusammen. Die beiden haben sich auf Anhieb gut verstanden und ich bin wirklich glücklich mit ihm, auch weil er dort endlich Freigang hat.
Ich danke meinen beiden Lieblingen für diese wunderbaren Jahre!